Herausforderungen bei der Entfernung von Beschichtungen in der Luft- und Raumfahrt
In der Luft- und Raumfahrtindustrie ist die Entfernung abgenutzter oder veralteter Beschichtungen und Überzüge von kritischen Komponenten besonders anspruchsvoll, da Teile wie Turbinenschaufeln und Brennkammerauskleidungen komplexe Geometrien und enge Toleranzen aufweisen, die eine gleichmäßige Entfernung ohne Maßveränderungen erfordern. Hitzeempfindliche Superlegierungen und Keramikmatrix-Verbundwerkstoffe können bei hohen Temperaturen Festigkeitsverlust oder Eigenspannungen aufweisen. Die große Vielfalt an Beschichtungsmaterialien – von Wärmedämm- und Hartbeschichtungen bis hin zu Korrosionsschutzbeschichtungen – erfordert jeweils unterschiedliche Entfernungsansätze. Herkömmliche Methoden wie Sandstrahlen und chemisches Abtragen erzeugen gefährlichen Staub, Luftschadstoffe oder giftige Abwässer, was die Einhaltung von Umweltvorschriften und die Sicherheit der Bediener zu einem wichtigen Anliegen macht. Die Erhaltung der Substratintegrität während des gesamten Prozesses zur Vermeidung von Mikroabrieb oder Versprödung ist unerlässlich, um eine zuverlässige Lebensdauer und Leistung nach der Neubeschichtung zu gewährleisten.